Sicherheit am Berg

Ob Notrufnummern, Schwierigkeitsbewertungen oder allgemeine Gefahrenhinweise. Hier findest du alle wichtigen Informationen für deine Sicherheit.

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Wie verhalte ich mich am Berg?

Hinweise zur Sicherheit im Gebirge

Beim Karwendel Höhenweg handelt es sich um einen Bergweg der Schwierigkeitsstufe „schwarz“. Er führt durch hochalpines Gelände und ist zum Teil mit Drahtseilen und Stahlbügeln versichert. Er verlangt vom Begeher oder der Begeherin alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, freilich auch entsprechende körperliche Verfassung und geeignete Ausrüstung.

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Überprüfen der Wettervorhersage

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Ausreichend Proviant mitnehmen (v.a. Wasser)

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Regelmäßige Pausen

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Richtige Ausrüstung für die jeweilige Tour

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Planung entsprechend der körperlichen Leistungsfähigkeit

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Auf markierten Wegen bleiben

Hinweise zur Sicherheit am Berg

Fibeln des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit

Eine gute Übersicht zum Thema Wandern bietet die Wanderfibel des Kuratoriums für Alpine Sicherheit. Die Fibel beinhaltet zum Beispiel die klassischen Bereiche Tourenplanung, Technik und Ausrüstung oder auch sportmedizinische Aspekte des Wanderns. Perfekt für unterwegs oder auch für Zuhause. Hier kannst du die Wanderfibel bestellen:

Die Erste Hilfe Fibel soll einerseits als Nachschlagewerk für zu Hause dienen, andererseits auch als Gedächtnisbrücke im Notfall am Berg herhalten. Hier kannst du die Erste Hilfe Fibel bestellen:

 

Hinweise zur Sicherheit am Berg

Zustandsbericht der Etappen & Aktuelle Hinweise

Ob Hinweise auf Gefahrenstellen, Auskünfte über Wintereinbrüche oder die Bekanntgabe von Wegsperren. Auf unserer Facebook Seite findest du die aktuellen Informationen zum Zustand aller Etappen des Karwendel Höhenweges:

Hinweise zur Sicherheit am Berg

Das Wetter im Gebirge

Was bei schönem Wetter friedvoll und ungefährlich wirkt, kann bei Wetterstürzen mit Nebel, Gewitter, Regen, Hagel oder sogar Schnee sehr schnell gefährlich werden. Die vorher vertraute und friedvolle Landschaft ist nicht mehr wiederzuerkennen. Im Gebirge brechen solche Wetterumschwünge häufig unerwartet und schnell herein. Gerade Blitz und Donner fallen meist ziemlich heftig aus. Währenddessen ist insbesondere der Aufenthalt auf Gipfeln, Graten, Kuppen oder im Bereich von Kletterstellen (Seilsicherungen, Bohrhaken, etc.) lebensgefährlich. Diese Bereiche sollten daher im Ernstfall so schnell wie möglich verlassen werden. Kälteeinbrüche führen auch im Sommer manchmal zu starken Schneefällen, wodurch Wege und Markierungen verschwinden und man leicht die Orientierung verliert.

Folgende Verlinkungen können dir helfen die Wetterbedingungen während deiner Wanderung im Auge zu behalten. Zudem werden auf allen Hütten täglich die aktuellen Wetterauskünfte ausgehängt.

Bergwetter ZAMG

Zamg

Bergwetter Bergfex

Bergfex Logo

Hinweise zur Sicherheit am Berg

Altschneefelder

Bis weit in den Sommer bleiben vor allem in den steilen nordseitig gelegenen Karen im Karwendel Schneefelder liegen. Diese häufig pickelharten Altschneefelder stellen für BergsteigerInnen beim Queren eine ernstzunehmende Absturzgefahr dar. Ratsam ist es hier Stöcke und Grödel mit dabei zu haben.

Hinweise zur Sicherheit am Berg

Notfälle im Gebirge

Rucksack-Apotheke

Um schnell Hilfe leisten zu können und kleinere Verletzungen selbst zu versorgen, gehört in jeden Rucksack unbedingt eine Rucksack-Apotheke. Folgende Grundausstattung ist empfehlenswert:

  • Heftpflastersortiment (klein und groß)
  • Elastische, selbsthaftende Verbandsbinde
  • Tape (mindestens 2,5 cm breit)
  • Einmalhandschuhe
  • 2 Dreieckstücher
  • 2 sterile Verbandspäckchen
  • Sterile Mullkompressen (10 x 10 cm)
  • 1 Wunddesifektionsmittel
  • Blasenpflaster
  • Schmerztabletten
  • Kleine Schere
  • 2 Rettungsdecken

Notrufnummern

Notrufnummern

Achtung: Notrufe sind teils nur noch mit aktiver SIM-Karte möglich!

Nach dem Notruf:

  • Mobiltelefon eingeschaltet lassen.
  • Nicht mehr telefonieren, um für Rückfragen erreichbar zu sein.

Notfall App Download

In akuten Notsituationen ermöglicht die kostenlose Notfall App per Knopfdruck eine Übermittlung des eigenen Standortes (per GPS-Koordinaten) an die Leitstelle Tirol. Gleichzeitig wird eine Telefonverbindung hergestellt und benötigte Rettungskräfte werden alarmiert.

Alpines Notsignal

Ist keine Telefonverbindung oder andere Alarmierungsart möglich,kann das Alpine Notsignal verwendet werden. Ideal sind Pfiffe, Rufe und Lichtsignale.

Hinweise zur Sicherheit am Berg

Schwierigkeitsangaben

(Quelle: Wegehandbuch Deutscher und Österreichischer Alpenverein, 2016)

Genauere Informationen zur Wegeklassifizierung und den dazugehörigen Anforderungen an Bergsteigerinnen und Bergsteiger findest du hier: Bergsteigen will gelernt sein

Schwierigkeitsgrad Klettersteige

A: Leicht exponierte Stellen mit längeren flachen oder ganz kurzen senkrechten Leitern, Geländer oder Seilversicherungen.

B: Mäßig schwierig, bereits steileres Felsgelände mit Trittstiften, Stahlseilen oder Ketten. Einige Stellen verlangen bereits große Armkraft.

C: Schwierig, steiles bis sehr steiles Gelände mit längeren senkrechten Passagen und sogar leicht überhängenden kurzen Leitern. Trittstufen und Klammern wurden in größeren Abständen angebracht und erfordern viel Kraft und Ausdauer.

D: Meistens senkrechter Fels mit wenig Raststellen. Oft nur ein Drahtseil, Trittstifte und Eisenklammern mit zum Teil sehr großen Abständen.

Kletterschwierigkeiten (UIAA Skala)

I: Einfachste Form der Felskletterei. Die Hände sind zur Unterstützung des Gleichgewichtes erforderlich. AnfängerInnen müssen am Seil gesichert werden.

II: Hier beginnt die Kletterei der Drei-Punkt-Haltung (von den zwei Händen und zwei Füßen müssen immer drei Punkte solide platziert sein).