von West nach Ost

Dieser Routenverlauf ist die klassische Variante, auf der man sich für sechs Tage auf eine Reise durch das Gebirgsmassiv des Karwendels begibt.

Höhenweg » von West nach Ost

Der Weg ist das Ziel

Gegen den Uhrzeigersinn durch´s Karwendel

Die Hauptrichtung, so wie sie auch in der vom Deutschen Alpenverein herausgegebenen Broschüre zum Karwendel Höhenweg erläutert wird, verläuft von Reith bei Seefeld nach Scharnitz. Auf sechs Etappen lernen die BergsteigerInnen das eindrucksvolle Karwendelgebirge näher kennen. Übernachtet wird auf den fünf am Weg liegenden Alpenvereinshütten.

Etappe 1: Reith bei Seefeld – Nördlinger Hütte

Reith erreicht man bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und startet die erste Etappentour direkt am Bahnhof. Nach etwa drei Stunden gelangt man an das erste Zwischenziel – die Nördlinger Hütte.

Etappe 2: Nördlinger Hütte – Solsteinhaus

Von der Alpenvereinshütte der DAV Sektion Nördlingen geht es auf dieser Etappe über den Ursprungsattel und die Eppzirler Scharte zum Solsteinhaus, das der OeAV Sektion Innsbruck gehört.

Etappe 3: Solsteinhaus – Pfeishütte

Ein Grenzgang zwischen dem felsigen Karwendelmassiv und dem stark besiedelten Inntal erwartet die BergsteigerInnen auf der dritten Etappe des Karwendel Höhenweges.

Etappe 4: Pfeishütte – Bettelwurfhütte

Bereits von der 1878 gegründeten Innsbrucker Bergsteigergesellschaft „Wilde Bande“, die auch den gleichnamigen Steig zwischen Stempeljoch und Lafatscher Joch baute, gibt es Abbildungen am Stempeljoch.

Etappe 5: Bettelwurfhütte – Hallerangerhaus

Vom „Adlerhorst des Karwendels“ führt der Steig über das Lafatscher Joch zum Hallerangerhaus. Ganz in der Nähe entspringt hier die Isar, die somit in ihrem Ursprung eine Tirolerin ist.

Etappe 6: Hallerangerhaus – Scharnitz

An der Isar entlang verlässt man letztendlich das Karwendelgebirge durch das Hinterautal. Letzte Station der Mehrtagestour ist Scharnitz, das auch den Beinamen „Westliches Tor zum Karwendel“ trägt.