Etappe 6

Hallerangerhaus – Scharnitz

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Hallerangerhaus – Scharnitz

Am Wildfluss Isar entlang

Der größte Teil der sechsten und letzten Etappe führt euch – die fleißigen BergsteigerInnen des Karwendel Höhenweges – an der Isar entlang. Sie ist in ihrem Ursprung eine waschechte Tirolerin und wechselt erst hinter Scharnitz auf deutsches Staatsgebiet.

  • Höhenmeter bergab: 886
  • Ausgangspunkt: Hallerangerhaus
  • Endpunkt: Scharnitz
  • empfohlene Ausrüstung: knöchelhohe Bergschuhe, ausreichend Wasser
  • Schwierigkeit: mittelschwierig / roter Bergweg

Höhenmeter bergauf

82 m

Höchster Punkt

1768 m

,

Streckenlänge

19,3 km

Gehzeit / Gesamt

5:00 h

Die sechste Etappe des Karwendel Höhenwegs ist der Abstieg vom Hallerangerhaus über das Hinterautal nach Scharnitz.

Streckenbeschreibung:
Nach dem Besuch auf dem Hallerangerhaus folgt man dem Weg 224 Richtung Westen. (Abstecher zur Sunntigerspitze: ab Hallerangeralm schwach markierter Steig Richtung Norden)
Man passiert die Kohleralm und kommt bald zum Lafatscher Niederleger. Nun geht es etwas steiler den Fahrweg entlang hinunter bis ins Hinterautal. Die Kastenalm ist an der markierten Weggabelung durch einen kurzen Abstecher zu erreichen. Von hier aus wandert man immer der Fahrstraße entlang talauswärts, vorbei am Isarursprung. Leicht ansteigend geht es hinauf auf die Gleirschhöhe (1069 m) und anschließend wieder gemächlich absteigend vorbei am Gasthof Wiesenhof, bis man schließlich die Isarbrücke und in weiterer Folge Scharnitz erreicht. Wem der Weg zu Fuß zu lang ist, kann sich auf dem Hallerangerhaus kostenpflichtig ein Fahrrad ausleihen und sich so einen Teil der Abstiegszeit (Kastenalm bis Scharnitz) verkürzen.

Wissenswertes:
Im Gegensatz zu der Annahme vieler Besucher ist der Isarursprung keine richtige Quelle, sondern der Ort, an dem drei Bäche zusammenfließen und gemeinsam zur Isar werden. Diese Bäche werden durch Karstquellen aus dem oberhalb liegenden schottrigen Einzugsgebiet gespeist. Vor allem ihre türkisblaue Farbe auf dem hellgrauen bis weißen Schotter beeindruckt während der letzten Etappe vom Hallerangerhaus nach Scharnitz.

Von Hütte zu Hütte

Hütten auf dieser Etappe

Auf dieser Etappe befindet sich lediglich das Hallerangerhaus, da die sechste Etappe in der Gemeinde Scharnitz endet. Interessante Infos zum Hallerangerhaus findest du auf unserem Hüttenprofil.

Genau hingeschaut!

Pflanzen und Tiere auf dieser Etappe

Auf jeder einzelnen Etappe gibt es typische Tier- und Pflanzenarten zu entdecken. So unterschiedlich das Gebirge ist, so verschieden sind auch die dort lebenden Bewohner.

Karwendel Höhenweg

weitere Etappen

Auf insgesamt sechs Etappen lernen die bergbegeisterten Karwendelfreunde oder diejenigen, die es werden möchten, das Karwendelgebirge in seinen verschiedenen Facetten kennen. Latschenfelder wechseln sich mit den fürs Karwendel typischen Schotterkaren ab. Der Blick schweift zwischen dem karg wirkenden Grau des Karwendelgerölls und dem dicht besiedelten Inntal.

Etappe 1

Etappe 1: Reith - Nördlinger Hütte

Nächster Halt: Reith bei Seefeld. Den Startpunkt der ersten Etappe des Karwendel Höhenweges erreicht man bequem mit den Zug. Vom Bahnhof geht es in etwa drei Stunden auf die Nördlinger Hütte.

Etappe 2

Etappe 2: Nördlinger Hütte - Solsteinhaus

Von der Nördlinger Hütte am Südgrat der Reither Spitze wandert man in etwa vier Stunden zum Solsteinhaus, das zur OeAv Sektion Innsbruck gehört.

Etappe 3

Etappe 3: Solsteinhaus - Pfeishütte

An diesem Tag wird fleißig gewandert: In etwa acht Stunden legt man auf dem Weg vom Solsteinhaus zur Pfeishütte eine Distanz von 16,5 Kilometern zurück

Etappe 4

Etappe 4: Pfeishütte - Bettelwurfhütte

Von der Pfeis übers Stempeljoch ins Halltal führt die vierte Etappe des Karwendel Höhenweges. Startpunkt ist die urige Pfeishütte und Ziel die spektakulär am Fuße des Kleinen Bettelwurfs thronende Bettelwurfhütte.

Etappe 5

Etappe 5: Bettelwurfhütte - Hallerangerhaus

Nachdem man bereits vier Wandertage überstanden hat, kann man es auf der fünften Etappe eher gemütlich angehen lassen. In drei Stunden wandert man von der Bettelwurfhütte zum Hallerangerhaus.