Etappe 2

Nördlinger Hütte – Solsteinhaus

Nördlinger Hütte – Solsteinhaus

Eintauchen ins Karwendel

Nach der ersten Etappe, bei der du noch in der „Zivilisation“ gestartet bist, frühstückst du an diesem Morgen bereits auf einer Schutzhütte im Gebirge. Gut gestärkt geht es los zur zweiten Etappe mit spektakulären Aussichten Richtung Südosten bis man den Ursprungsattel erreicht.

  • Höhenmeter bergab: 800
  • Ausgangspunkt: Nördlinger Hütte
  • Endpunkt: Solsteinhaus
  • Empfohlene Ausrüstung: knöchelhohe Bergschuhe, ausreichend Wasser
  • Schwierigkeit: schwierig / schwarzer Bergweg
Höhenprofil Etappe 2
Höhenprofil Etappe 2

Höhenmeter bergauf

350 m

Höchster Punkt

2239 m

,

Streckenlänge

6,7 km

Gehzeit / Gesamt

4:00 h

Die zweite Etappe des Karwendel Höhenwegs führt über den Ursprungsattel und die Eppzirler Scharte zum Solsteinhaus.

Streckenbeschreibung:
Zunächst startet man von der Nördlinger Hütte Richtung Osten, folgt jedoch bald dem Wegverlauf nach Norden unterhalb der Ostabbrüche der Reither Spitze und später dem Wegverlauf Richtung Osten zum Ursprungsattel (2087 m). Man hält sich hier nicht Richtung Freiungstürme, sondern folgt dem nach Nordosten absteigenden Weg. Am Breiten Sattel (1794 m) zweigt man nach rechts auf Steig 74 zur Eppzirler Scharte ab. Nachdem man das große Geröllfeld des Kuhljochs durchquert und wenige Serpentinen Anstieg hinter sich gebracht hat, erreicht man die Eppzirler Scharte (2102 m). Ab hier steigt man etwa 200hm das mit Kalkschotter gefüllte Höllkar hinab (Steig 212) und folgt anschließend dem Steig 211/212, der in leichtem auf und ab zum Solsteinhaus führt.

Wissenswertes:
Am Ursprungsattel eröffnen sich dir zwei Wegvarianten. Die obenstehend beschriebene Route ist Teil des Karwendel Höhenweges. Wer sich im alpinen Gelände absolut sicher fühlt, kann die Überschreitung vom Ursprungsattel (2.096m)  entlang des Freiunger Höhenweges bis zur Eppzirler Scharte wählen. Der Freiunger Höhenweg hat allerdings nichts mit dem Karwendel Höhenweg zu tun und ist lediglich eine Variante davon. Obwohl die Felsabschnitte mit Seilen versichert sind, ist absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich. Die Mitnahme eines Klettersteigsets wird angeraten.

Von Hütte zu Hütte

Hütten auf dieser Etappe

Von der höchstgelegenen Gastlichkeit im Karwendel geht es auf der zweiten Etappe zur Familienhütte schlechthin. In den Hüttenprofilen findest du wichtige Infos zu den Hütten und WirtInnen.

Genau hingeschaut!

Pflanzen und Tiere auf dieser Etappe

Auf jeder einzelnen Etappe gibt es typische Tier- und Pflanzenarten zu entdecken. So unterschiedlich das Gebirge ist, so verschieden sind auch die dort lebenden Bewohner.

Karwendel Höhenweg

weitere Etappen

Auf insgesamt sechs Etappen lernen die bergbegeisterten Karwendelfreunde oder diejenigen, die es werden möchten, das Karwendelgebirge in seinen verschiedenen Facetten kennen. Latschenfelder wechseln sich mit den fürs Karwendel typischen Schotterkaren ab. Der Blick schweift zwischen dem karg wirkenden Grau des Karwendelgerölls und dem dicht besiedelten Inntal.

Etappe 1

Etappe 1: Reith - Nördlinger Hütte

Bevor man von der Nördlinger Hütte Richtung Solsteinhaus starten kann, steigt man in dieser ersten Etappe von Reith bei Seefeld zur Nördlinger Hütte auf.

Etappe 3

Etappe 3: Solsteinhaus - Pfeishütte

Am dritten Tag hat man die längste Etappe der Mehrtagestour zu bewältigen. Es geht vom Solsteinhaus über die Seegrube und das Hafelekar zur Pfeishütte.

Etappe 4

Etappe 4: Pfeishütte - Bettelwurfhütte

Gestärkt vom guten Essen auf der Pfeishütte wandert man über das Stempeljoch und den Wilde Bande Steig zur Bettelwurfhütte.

Etappe 5

Etappe 5: Bettelwurfhütte - Hallerangerhaus

Man startet von der Bettelwurfhütte und passiert das Lafatscher Joch und den Durchschlag auf dem Weg zum Hallerangerhaus.

Etappe 6

Etappe 6: Hallerangerhaus - Scharnitz

Vom Hallerangerhaus steigt man entlang des Wildflusses Isar und durch das Hinterautal in die Gemeinde Scharnitz ab.

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